Selbsterfahrung/Lehrtherapie

Für Kolleginnen und Kollegen in psychotherapeutischer Ausbildung biete ich im Rahmen der geltenden Ausbildungsrichtlinien tiefenpsychologisch fundierte Selbsterfahrungssitzungen bzw. Lehrtherapien an.

In der Selbsterfahrung/Lehrtherapie werden die tiefenpsychologisch fundierte Grundhaltung, die entsprechende Arbeitsweise und der entstehende therapeutische Prozess in der „Klienten-Position“ erlebt.

Da ich eine „breitere Konzeption tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie“ zugrunde lege, wie sie in dem Standardwerk von W. Wöller und J. Kruse „Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie“ (Stuttgart, 2005) vertreten wird, können hierbei auch unterschiedliche erlebnisaktivierende oder ressourcenorientierte Methoden, die – je nach Indikation und Stimmigkeit – zum Einsatz kommen, am eigenen Leib erfahren werden.

Ziel ist es dabei einerseits, durch eine psychotherapeutische Aufarbeitung eigener Problembereiche und (familiärer) Belastungen die Persönlichkeitsentwicklung der angehenden Psychotherapeuten zu fördern.

Durch das Erkennen eigener störungsspezifischer Anteile soll andererseits die für die therapeutische Arbeit unerlässliche genaue Selbst- und Fremdwahrnehmung gestärkt und ausdifferenziert werden.

Die Aufmerksamkeit soll dabei nicht nur auf krankmachende und problematische Lebenserfahrungen sowie auf innere Konfliktbereiche gelenkt werden, sondern immer auch auf vorhandene Ressourcen und Fähigkeiten, um so bestehende Potentiale zu stärken und neue zu entwickeln.

Von Zeit zu Zeit kann ein kurzer gemeinsamer Rückblick auf den abgelaufenen therapeutischen Prozess erfolgen, der eine persönliche Reflektion und eine Einordnung des Erlebten in die theoretischen Zusammenhänge ermöglicht.

Das Honorar entspricht den von den Ausbildungsinstituten gemachten Vorgaben.
Bei Anfragen nach freien Kapazitäten wenden Sie sich bitte telefonisch während meiner Sprechzeiten an mich.